Cube AMS Hybrid ONE77 C:62 TM 600X reedgreen´n´matrix (2026)

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Beschreibung

Cube AMS Hybrid ONE77 C:62 TM 600X reedgreen´n´matrix (2026)

Ein neues Konzept in Cubes E-MTB-Welt

Wir haben dieses Modell analysiert und können Ihnen sagen: Das AMS Hybrid ONE77 C:62 TM 600X ist nicht einfach ein weiteres E-Enduro von Cube. Es ist ein gezielter Neuansatz. Wer das Stereo Hybrid ONE77 kennt, wird auf den ersten Blick Parallelen ziehen – 170 mm Federweg vorne und hinten, Bosch CX, Carbon, Mullet-Setup. Aber der Fokus ist ein anderer. Während das Stereo Hybrid auf maximale Robustheit und Vielseitigkeit mit großem, herausnehmbarem Akku ausgelegt ist, geht das AMS Hybrid 177 Kompromisse ein, um Gewicht zu sparen.

Das Ergebnis: ein E-Enduro, das in einem anderen Gewichtsbereich spielt. Cube gibt an, dass die drei Konfigurationen des AMS Hybrid 177 zwischen 21,4 und 21,9 Kilogramm wiegen sollen – rund drei Kilogramm weniger als das vergleichbare Stereo Hybrid ONE77. Drei Kilogramm klingt abstrakt. Auf einem langen technischen Trail, nach der dritten Bergaufpassage oder beim schnellen Richtungswechsel auf engem Singletrack ist der Unterschied alles andere als abstrakt. Die Farbe Reedgreen’n’Matrix verbindet ein gedecktes Schilfgrün mit einem dunkleren, strukturierten Anthrazit – ruhig im Auftritt, klar in der Haltung.

Antrieb & Performance: Bosch CX mit 100 Nm – und einer cleveren Fußnote

Der Antrieb ist der Bosch Drive Unit Performance Line CX mit maximal 100 Nm Drehmoment (BDU38). Den kennt man – er ist der Referenzmotor im E-MTB-Segment, zuverlässig, reaktionsschnell und in der Gen.5-Generation nochmals verfeinert. Was beim TM 600X neu und besonders ist: Das Modell mit dem Standard-CX-Motor wird zunächst mit einem Leistungslimit von 85 Nm ausgeliefert. Die volle Leistung von 100 Nm können Besitzer selbst über die Bosch Flow App freischalten. Dieser Schritt ist ungewöhnlich und hat eine konkrete Botschaft: Wer mehr Power abruft, soll sich bewusst sein, dass damit auch höherer Akkuverbrauch und mehr Verschleiß einhergehen. Das ist kein technischer Nachteil, sondern eine transparente Entscheidung des Herstellers.

Der Bosch PowerTube 600-Wh-Akku ist fest im Unterrohr integriert. Das ist eine der zentralen Designentscheidungen des AMS 177. Ein nicht herausnehmbarer Akku ermöglicht ein geschlossenes, schlankeres und vor allem leichteres Unterrohr. Wer seinen Akku zum Laden herausnehmen möchte, muss das Rad an die Steckdose stellen – kein Abnehmen des Akkus möglich. Das ist der direkte Preis für die Gewichtsersparnis, und wer damit leben kann, bekommt dafür ein spürbar handlicheres Bike.

Das Display ist das Bosch Kiox 400C, eingebaut in einen Kunststoffrahmen im gebogenen Oberrohr. Diese pragmatische Lösung ist nicht ganz so visuell elegant wie bei manchen anderen Herstellern, erfüllt aber seinen Zweck: Akkustand, Unterstützungsmodus und Fahrdaten immer im Blick, ohne den Kopf vom Trail nehmen zu müssen. Die Mini Remote am Lenker hält das Cockpit aufgeräumt.

Fahrwerk & Geometrie: Voller Reiseweg, volles Vertrauen

Die Fox 38 Float Performance GRIP Federgabel mit 15×110-mm-Achse und 170 mm Federweg sowie der Fox Float X2 Performance Dämpfer (230x65mm) mit einstellbarer Hoch- und Niederdruckstufe und 2-Position-Hebel bilden das Fahrwerk. Der Float X2 ist dabei eine Klasse über dem Float X aus dem Stereo Hybrid ONE77 SLX angesiedelt: zwei unabhängige Zugstufen- und zwei Druckstufenregler statt einer kompakten Lösung. Das bedeutet in der Praxis mehr Abstimmungsfreiheit – wer sein Fahrwerk auf bestimmte Trails, sein Körpergewicht oder seinen Fahrstil genau einstellen möchte, bekommt hier deutlich mehr Stellschrauben. Das ist kein Feature für jeden Fahrer, aber für ambitionierte Rider, die ihr Setup wirklich kennen, ein erheblicher Vorteil.

Die Fox 38-Gabel ist für 170 mm Federweg gebaut und bringt entsprechend mehr Gabel-Schaftdurchmesser und Standrohrstabilität mit als die schlankere Fox 34 aus den Trail-Modellen. Das spürt man auf schnellen, blockigen Abfahrten mit seitlichen Kräften – die Gabel lässt sich nicht verbiegen, gibt kein Feedback, das unsichert.

Das neue Modell verwendet über alle Rahmengrößen hinweg ein Mullet-Setup: 29 Zoll vorne für optimales Überrollverhalten und ein agiles 27,5-Zoll-Hinterrad. Das Konzept ist dasselbe wie beim Stereo Hybrid ONE77: Das große Vorderrad bürstet Hindernisse ruhig weg, das kleinere Hinterrad gibt Agilität in engen Kehren und mehr Spielraum bei der Körperposition bergab. Auf einem 170-mm-Enduro ist das Mullet-Setup heute de facto Standard in der Oberklasse.

Was das AMS Hybrid ONE77 strukturell vom Stereo Hybrid unterscheidet, geht tiefer: Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen, die ein Aluminiumhinterbau-Dreieck besitzen, besteht beim AMS Hybrid 177 sowohl der Hauptrahmen als auch der Hinterbau aus Carbon. Das trägt erheblich zur Gewichtsreduzierung bei. Ein vollständig carboner Hinterbau ist im E-MTB-Segment keine Selbstverständlichkeit – es ist aufwändiger in der Fertigung, aber liefert gegenüber einem Alu-Hinterbau messbare Vorteile in Gewicht und Vibrationsdämpfung.

Komponenten-Check: Sram Transmission 90 und Maven Silver

Das Schaltwerk ist das Sram Eagle Transmission 90 mit 12 Gängen und der Sram XS-1275 Kassette (10–52T), kombiniert mit der ACID MTB Hybrid Carbon Kurbel in 36T. Die Sram Transmission-Plattform ist Srams kabellose Schaltgruppe, die ohne traditionellen Schaltzug arbeitet. Keine Außenhülle, keine Schaltzugbefestigungen am Rahmen – die Schaltsignale werden drahtlos vom Hebel ans Schaltwerk übertragen. Das TM 600X nutzt die 90er-Ausstattungsstufe dieser Plattform: kabellos, zuverlässig, präzise auch unter Last.

Wer beim Schalten noch auf klassische Seilzugkonstruktionen schwört, wird hier umdenken müssen. Die Transmission schaltet unter Volllast, im Schlamm und bei Kälte gleich präzise – weil kein Kabel verklebt oder korrodiert. Einziges Gegenargument: Die Elektronik braucht Akku, und der muss gelegentlich geladen werden. Im Alltag ist das kaum ein Thema, aber man sollte es kennen.

Die Bremsen sind Sram Maven Silver hydraulische Scheibenbremsen mit 200/200-mm-Rotoren vorne und hinten. Die Maven Silver ist Srams neues mittleres Bremssystem in der Maven-Familie, konzipiert als E-MTB-taugliche 4-Kolben-Hydraulik. Gleich große Rotoren vorne und hinten mit 200 mm ist eine durchdachte Entscheidung für ein Bike, das häufig an langen, steilen Abfahrten eingesetzt wird: Die Wärmeentwicklung wird auf beide Rotoren verteilt, und der hintere Rotor bleibt nicht durch Unterdimensionierung das schwächste Glied. Im Vergleich zu den 203/203-mm-Rotoren des Stereo Hybrid SLX ergibt sich kaum ein spürbarer Unterschied – aber die Maven Silver ist als dedizierte E-MTB-Bremse auf die typischen Anforderungen von Bikes mit 20+ kg ausgelegt.

Der Laufradsatz sind Newmen Beskar 30 Räder, bereift mit Continental Argotal (vorne) und Continental Kryptotal (hinten) in 2,4 Zoll. Der Newmen Beskar ist ein robusterer Vertreter aus dem Newmen-Programm – mehr auf Schlagfestigkeit ausgelegt als der leichtere Evolution SL. Für ein 170-mm-E-Enduro, das auf blockigem Terrain bewegt wird, ist das die richtigere Wahl. Continental Argotal vorne für maximalen Grip in Kurven und beim Bremsen, Kryptotal hinten für die Balance aus Grip und Rolleffizienz – eine bewährte Kombination, die auf anspruchsvollem Untergrund zuverlässig arbeitet.

Rahmendetails: Was beim AMS 177 anders ist

Details wie der großzügige, gummierte Unterrohrschutz und der verschraubte Kettenstrebenschutz verdienen besondere Erwähnung. Auch die Führung des Schaltkabels für die Sram Transmission durch einen Tunnel im Kettenstrebenschutz ist eine clevere Lösung – sie eliminiert die Notwendigkeit einer zusätzlichen Öffnung im Carbonrahmen. Das sind Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen einem gut gemachten Carbonrahmen und einem hastig assemblierten ausmachen. Wer seinen Rahmen im Alltag schützen möchte, findet hier Cube bereits einen Schritt vorausgedacht.

Kritischer Punkt für Hobbymechaniker: Die vollständige Kabelführung durch das Steuersatzlager vereinfacht zwar das Cockpit erheblich, erschwert aber Wartungsarbeiten am Steuersatzlager spürbar. Das ist kein Defekt, aber ein ehrlicher Hinweis: Wer sein Rad selbst wartet, sollte sich vor dem Kauf damit vertraut machen, wie der Steuersatz beim AMS 177 ausgebaut wird. Für Werkstattarbeiten beim Fachhändler ist es kein Problem.

Das Steuersatzsystem von ACROS verfügt auch hier über Winkelausgleich-Einsätze aus Fasermaterial, um den Lenkwinkel an persönliche Präferenzen anpassen zu können. Der UDH-Standard am Hinterbau ist gesetzt – Schaltaugentausch ohne Suche nach Sonderlösungen.

Fahreindruck: Was der Testbericht bestätigt

Wer befürchtet hatte, dass das AMS Hybrid 177 wie sein schwererer Bruder, das Stereo Hybrid One77, ein recht träges „großes Bike“ sein würde, wird eines Besseren belehrt. Trotz identischer Federweg-Dimensionen und ähnlicher Geometrie fährt das AMS spürbar leichtfüßiger und agiler. Der Grund dafür ist das signifikant geringere Gewicht und der tiefer liegende Schwerpunkt dank des kürzeren, fest verbauten 600-Wh-Akkus.

Das Bike flößt vom ersten Meter an Vertrauen ein und zeigt enorme Reserven. Es glänzt auf steilen, felsigen und technischen Trails. Das Fahrwerk aus Fox-Gabel und Float X2-Dämpfer arbeitet sensitiv und bietet enorme Reserven. Am Ende des Federwegs wird das Heck angenehm progressiv, was ein Durchschlagen effektiv verhindert.

Zielgruppe: Für wen ist das TM 600X gebaut?

Das TM 600X ist das Einstiegsmodell in die AMS Hybrid 177-Familie – und auch hier gilt: Einsteiger im Sinne von Budget, nicht im Sinne von Können. Die Basiskonfiguration bietet ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis für das gebotene Ausstattungsniveau. Fox Performance-Fahrwerk, Sram Transmission 90, Maven Silver-Bremsen, vollständig carboner Rahmen mit Carbron-Hinterbau und Bosch CX – das ist kein abgespecktes Einstiegspaket. Das ist ein vollständig durchgedachtes E-Enduro, das sich an Fahrer richtet, die bergab vollen Einsatz bringen und bergauf die Effizienz eines leichten Rahmens schätzen.

Technisches Datenblatt

Gruppe Komponente Spezifikation
E-System & Leistung Motor Bosch Performance Line CX, max. 100 Nm (BDU38), Mittelmotor
Motorgeschwindigkeit bis 25 km/h
Akku Bosch PowerTube 600, 600 Wh, fest integriert, nicht herausnehmbar
Display Bosch Kiox 400C
Bedieneinheit Bosch Mini Remote
Ladegerät Bosch 4A
Rahmen & Fahrwerk Rahmenmaterial Carbon C:62 Monocoque, Advanced Twin Mold Technology
Rahmenform Diamant (hohes Oberrohr)
Rahmentechnologie FSP 4-Link, Agile Trail Geometry, Boost 148, UDH, Fixed Integrated Battery
Gabel Fox 38 Float Performance GRIP, Tapered, 15×110 mm
Federweg vorne 170 mm
Dämpfer Fox Float X2 Performance, 230×65 mm, Adjustable HSC/LSC/LSR, 2-Pos. Lever
Steuersatz ACROS AZF-675, ICR, Top/Bottom Zero-Stack 1 1/2″ ZS 56 mm, Fiber Inserts
Antrieb & Schaltung Schaltsystem Mechanisch, 12-fach
Schaltwerk SRAM Eagle 90 Transmission
Schalthebel SRAM Eagle 90 Transmission
Kassette SRAM XS-1275, 10-52T
Kurbel ACID MTB Hybrid Carbon, 36T
Kette SRAM GX Eagle Transmission
Kettenführung Reverse Flip-Guide E-Chain Guide, Direct Mount, I-Plate
Pedale ACID PP MTB
Bremssystem Bremsmodell SRAM Maven Silver, hydraulische Scheibenbremse
Scheibe vorne 200 mm
Scheibe hinten 200 mm
Laufräder & Reifen Laufradgröße 29″
Felgen / Naben Newmen Beskar 30 base/strong, 28/32 Speichen, 15×110 / 12×148 mm, Tubeless Ready
Reifen vorne Conti Argotal, Enduro Super Soft, Tubeless Ready, 2.4″
Reifen hinten Conti Kryptotal Rear, Downhill Soft, Tubeless Ready, 2.4″
Cockpit & Komfort Lenker Newmen Beskar 318.40 w/ VariGrip System
Vorbau Newmen Evolution SL 318.4, 31.8 mm
Griffe Newmen Slat VGS
Sattel ACID Venec EMTB Trail 140
Sattelstütze CUBE Dropper Post, 31.6 mm, Handlebar Lever, Internal Cable Routing
Technische Spezifikationen Gewicht 21,9 kg
Max. Systemgewicht 135 kg
Rahmengrößen S / M / L / XL
Rahmenfarbe Reedgreen’n’Matrix
Modelljahr 2026
Typ E-Mountainbike Fullsuspension
Besonderheiten Bosch 100 Nm Upgrade ready, Light Bike

Zusätzliche Informationen

Größe

L, M, S, XL

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