Cube Nuroad Hybrid C:62 SLX 400X FE iceblue´n´prism (2026)

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Beschreibung

Cube Nuroad Hybrid C:62 SLX 400X FE iceblue´n´prism (2026)

Das beste beider Welten: elektronische Schaltung und Vollausstattung

In der Nuroad-Hybrid-C:62-Baureihe gibt es eine Produktlücke, die das SLX FE genau schließt: Wer elektronische Schaltung haben möchte und gleichzeitig auf FE-Alltagsausstattung nicht verzichten will, hat bisher zwischen EXC FE (SRAM Rival AXS wireless, ohne Di2) und SLX ohne FE (GRX Di2, aber ohne Licht, Träger, Schutzbleche) wählen müssen. Das SLX 400X FE ist das einzige Modell, das beides kombiniert – Shimano GRX Di2 12-fach Elektronikschaltung und vollständige FE-Alltagsausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger, Lichtern und Seitenständer in einem C:62-Carbonrahmen mit Bosch SX Antrieb.

Das ist kein triviales Detail, sondern eine bewusste Kaufentscheidung, die im Beratungsgespräch herausgearbeitet werden sollte. Wer jeden Tag zur Arbeit fährt, am Wochenende Bikepackingtouren unternimmt und auf dem Weg nicht auf eine zuverlässige, wartungsarme Schaltung verzichten möchte, findet im SLX FE das konsequenteste Angebot der gesamten Nuroad-Hybrid-Baureihe.

Die Farbe iceblue´n´prism ist eine der zurückhaltenderen Farbkombinationen der 2026er Nuroad-Palette: ein kühles, helles Eisblau mit einem schimmernden Prism-Effekt, der je nach Lichteinfall leicht changiert. Das ist eine Farbe, die Eleganz kommuniziert, ohne aufdringlich zu sein – passend für ein Bike, das täglich im Stadtverkehr genauso selbstverständlich auftritt wie auf der Schotterrunde am Wochenende.

Rahmen, Gabel und Plattform: Das gemeinsame Fundament der ganzen Baureihe

Der Rahmen ist C:62® Advanced Twin Mold mit Gravel Endurance Geometry, vollständig integriertem Kabelmanagement, Flat-Mount-Disc-Aufnahmen, Befestigungspunkten für Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer, Boost 148, UDH und fest integriertem Akku.

Wie bei allen Modellen der Nuroad-Hybrid-C:62-Familie teilt das SLX FE Rahmen und Gabel mit Race, EXC und SLT. Das C:62 Advanced Twin Mold bedeutet auch hier: kein vereinfachtes Carbon, kein Aluminium-Hinterbau, kein Kompromiss in der Rahmenkonstruktion. Cube hat diese Plattform für die gesamte Baureihe einheitlich entwickelt und unterscheidet ausschließlich über Komponenten.

Die Gravel Endurance Geometry – langer, stabiler Radstand, moderater Steuerrohrwinkel, ausreichend Stack für eine komfortable Sitzhaltung auf langen Etappen – ist sowohl für das SLX ohne FE als auch für das FE-Modell identisch. Es gibt also keine Abweichung in der Fahrgeometrie zwischen den Modellen; ein Fahrer, der das EXC probegefahren hat, kennt das Fahrverhalten des SLX FE bereits vollständig.

Die elegante, clean gestaltete C:62-Rahmenkonstruktion bietet Reifenfreiheit für bis zu 50 mm breite Reifen – auch mit montierten Schutzblechen – und die Vollcarbongabel verfügt über Befestigungspunkte für einen Lowrider-Gepäckträger. Das ermöglicht am SLX FE – mit bereits vorhandenem Heckträger – auch die Montage eines Vorderradträgers für klassisches Bikepacking-Setup mit symmetrischer Gewichtsverteilung.

Antrieb: Bosch SX und 400 Wh – serienübergreifende Konstante

Motor und Akku sind auf dem SLX FE identisch zu allen anderen Nuroad-Hybrid-C:62-Modellen: Bosch Performance SX mit max. 60 Nm, CompactTube 400 Wh fest integriert, PowerMore-ready. Das ist die Stärke und die Grenze des Konzepts zugleich.

Die Stärke liegt im konsistenten Fahrgefühl über alle Preisklassen der Baureihe: Wer den SX auf dem Race kennengelernt hat, weiß genau, was er auf dem SLX FE bekommt – und umgekehrt. Der Motor selbst ist also kein Differenzierungsmerkmal innerhalb der Baureihe. Das Bike unterscheidet sich durch alles drumherum.

Für das SLX FE, das im Alltagseinsatz möglicherweise mit mehr Gepäck und bei schlechtem Wetter genutzt wird als das nackte SLT, ist die PowerMore-Option besonders relevant. Ein voller Träger mit Taschen erhöht den Luftwiderstand, der Regen erhöht den Rollwiderstand – beides reduziert die effektive Reichweite des 400-Wh-Akkus. Wer das SLX FE als Allwetter-Pendelrad mit Gepäck nutzt, sollte den PowerMore-Zusatzakku von Beginn an einplanen und sich den Flaschenhalter-Befestigungspunkt dafür freihalten.

Der Bosch System Controller ist unsichtbar ins Oberrohr integriert. Das Licht des SLX FE wird über den Bosch-Systemstrom versorgt – kein separater Dynamo, kein Akku. Das ist ein echter Vorteil gegenüber nachgerüsteten Lichtsystemen: Das Licht leuchtet immer, solange der Bosch-Akku Ladung hat, und muss nie separat geladen oder ausgetauscht werden.

Schaltung: Shimano GRX Di2 – das zentrale Alleinstellungsmerkmal des SLX FE

Das Schaltwerk ist ein Shimano GRX Di2 RD-RX827-SGS, 12-fach, elektronisch. Die Schalt-/Bremsgriffeinheit ist Shimano GRX Di2 ST-RX825. Die Kassette ist Shimano XT CS-M8100, 10–51T. Die Kurbel ist ACID MTB Hybrid Carbon mit 42 Zähnen. Die Kette ist Shimano CN-M8100.

Shimano GRX Di2 ist Shimanos elektronisches Gravel-spezifisches Schaltsystem – und das RD-RX827 ist die aktuelle Topversion des GRX-Di2-Schaltwerks. Im Vergleich zur SRAM Rival AXS des EXC gibt es grundlegende Systemunterschiede, die im Kundengespräch relevant sind.

GRX Di2 ist kabelgebunden: Der Schalt-Akku – der in der Sattelstütze oder einem Rahmentube sitzt – versorgt Schaltwerk und Schalthebel über Kabel. Das eliminiert das einzige potenzielle Problem der kabellosen Systeme: einen leeren Schalt-Akku auf halber Strecke. Wer das Bike täglich nutzt und es gelegentlich vergisst, den Schalt-Akku zu laden, ist mit GRX Di2 besser bedient. Der Di2-Systemakku hält bei normaler Nutzung mehrere Monate durch und wird über eine externe Buchse – je nach Kabelführung am Rahmen oder Sattelstütze – geladen.

Die GRX Di2 ST-RX825 Schalt-/Bremsgriffeinheit ist ein integrierter Doppelgriff im Rennrad-Stil: Bremshebel und Schaltwippe in einem Gehäuse, wie es vom Rennrad vertraut ist. Ein wichtiges Komfortmerkmal der Di2-Generation: Multi-Shift, also das Schalten mehrerer Gänge auf einmal durch langes Halten des Schalthebels. Auf Gravel, wo man vor langen Anstiegen manchmal gleich drei oder vier Gänge auf einmal wechseln möchte, ist das ein spürbarer Vorteil.

Die Shimano XT CS-M8100 Kassette mit 10–51T bietet dieselbe breite Bandbreite wie beim EXC – mit dem 42T-Carbon-Kettenblatt ergibt das eine Übersetzungstiefe, die selbst steile Schotterpisten mit schwerer Bikepacking-Beladung komfortabel macht.

Bremsen, Cockpit und Sattel – Shimano XT-Carbon-Kurbel und ACID Nuance SLT X

Die Bremsen sind Shimano GRX BR-RX820, hydraulisch, Flat Mount, 180 mm vorne und hinten. Der Lenker ist Newmen Advanced Gravel Bar 318, Carbon, 31,8 mm. Der Vorbau ist CUBE CIS Stem mit Cable Routing und FPI-Link. Die Sattelstütze ist Newmen Advanced Carbon, 27,2 mm. Der Sattel ist ACID Nuance SLT X Carbon.

Ein besonderes Augenmerk verdient der Sattel: Der ACID Nuance SLT X Carbon ist Cubes Vollcarbon-Sattel – derselbe, der auf dem SLT verbaut ist. Das ist ein Komponent auf dem Niveau der 6.000-Euro-Baureihe, verbaut auf dem 5.200-Euro-Modell. Im Beratungsgespräch ist dieser Hinweis sinnvoll, weil Carbon-Sättel stark körperabhängig sind: Fahrer mit breitem Sitzbeinhöcker-Abstand oder empfindlichem Gewebe kommen mit dem harten Carbon-Unterbau möglicherweise nicht gut zurecht. Eine Probefahrt ist hier besonders wichtig, und der Austausch gegen einen anderen Sattel sollte als unkomplizierte Option kommuniziert werden.

Die Shimano GRX BR-RX820 Bremsen sind identisch zum EXC FE – hydraulisch, Flat Mount, 180 mm beidseits. Das ist eine vollwertige, servicefreundliche Bremse mit guter Dosierbarkeit. Im Vergleich zur SRAM Force HRD des SLT sind die Unterschiede minimal; für den Alltagsfahrer nicht spürbar.

Der Carbon-Lenker und die Carbon-Sattelstütze sind ebenfalls identisch zum EXC – das SLX FE hebt sich gegenüber dem Race nicht am Cockpit ab, sondern ausschließlich durch Schaltung und Reifen. Das macht die Komponentenstruktur der Baureihe sehr transparent: Jede Preisstufe addiert eine klar definierbare Gruppe von Upgrades.

Laufräder und Reifen: Newmen Evolution SL X.R.25 und Continental Terra Adventure

Der Laufradsatz ist Newmen Evolution SL X.R.25, 28/28 Speichen, 12×100 mm und 12×148 mm, Tubeless Ready. Die Reifen sind Continental Terra Adventure, 45-622 (700×45C).

Der Newmen Evolution SL X.R.25 ist ein leichter Aluminium-Laufradsatz – eine Stufe besser als der Performance X.R.25 des Race und EXC, aber kein Carbon wie beim SLT. Die SL-Bezeichnung steht bei Newmen für eine schlankere Wandstärke und optimiertes Speichenloch-Layout, was ein etwas niedrigeres Gewicht bei ähnlichem Steifigkeitsniveau ergibt. Im Alltag ist der Unterschied zwischen Performance und Evolution SL subtil; der Sprung zu Carbon-Laufrädern wäre der nächste spürbare Schritt.

Die Reifenwahl des SLX FE ist ein bewusstes Konzeptmerkmal: Statt des G-One Allround oder G-One RS Pro der Shimano-Modelle kommt hier ein Continental Terra Adventure 700×45C. Der Terra Adventure ist ein bikepacking-spezifischer Reifen – robust, pannenfest, mit einem ausgewogenen Profil zwischen Rollwiderstand auf festen Wegen und Grip auf losem Untergrund. Der Name sagt es: Das ist ein Reifen für Touren mit Gepäck auf wechselndem Untergrund, nicht für maximale Geschwindigkeit auf hartem Schotter. Für ein FE-Modell, das regelmäßig mit Gepäck und bei verschiedenen Witterungen gefahren wird, ist das die ehrlichere Reifenwahl als der schnellrollende, aber empfindlichere Terra Speed des SLT.

Tubeless Ready gilt für beide Felgen – beim SLX FE wird das Aufsetzen eines tubeless-kompatiblen Reifens mit Dichtmilch ausdrücklich empfohlen, besonders wenn das Bike regelmäßig auf unbekanntem Gelände genutzt wird. Eine Panne mit Dichtmilch löst sich häufig von selbst; ohne Schlauch repariert man nicht am Straßenrand im Regen.

FE-Ausstattung: Vollständig und systemintegriert

Das SLX FE wird ausgeliefert mit Schutzblechen, einem Gepäckträger, Seitenständer sowie Front- und Rücklicht, die alle Alltagsanforderungen direkt ab Werk abdecken.

Das Licht ist über den Bosch-Systemstrom versorgt – identisch zu den anderen FE-Modellen der Baureihe. ACID PRO-E 150 vorne, ACID Mudguard Rear Light hinten, alles integriert. Für das SLX FE, das im Gegensatz zum sportiven SLT auch im Dunkeln, bei Regen und mit Taschen gefahren wird, ist diese Integration besonders wertvoll: kein nachträgliches Klemmlicht, das bei Erschütterungen verrutscht, kein Kabel, das außen am Rahmen scheuert.

Eine praxisrelevante Information für Kunden, die das SLX FE mit einem Bikepacking-Setup planen: Der Heckträger ermöglicht Ortlieb-kompatible Taschen oder kleinere Bikepacking-Rollen; der Lowrider-Gabelanschluss vorne erlaubt einen zweiten Träger für symmetrische Lastenverteilung. Mit 400 Wh Basisakku und PowerMore-Erweiterung auf 650 Wh ist das Bike auch für mehrere Tagesetappen ohne externe Lademöglichkeit gut aufgestellt.

Einordnung im Baureihen-Kontext und Zielgruppe

Das SLX FE kostet rund 1.000 Euro mehr als das Race FE und rund 600 Euro mehr als das EXC FE. Wofür konkret?

Gegenüber dem Race FE: Elektronische Di2-Schaltung statt mechanischer GRX, Carbon-Kurbel statt Alu, leichterer Newmen-Evolution-SL-Laufradsatz statt Performance, Continental Terra Adventure statt G-One Allround, ACID Nuance SLT X Carbon-Sattel statt ACID Nuance Pro.

Gegenüber dem EXC FE: Shimano GRX Di2 statt SRAM Rival AXS wireless, Carbon-Kurbel statt Alu-Kurbel, Newmen Evolution SL statt Newmen Performance X.R.25, Continental Terra Adventure statt G-One RS Pro, ACID Nuance SLT X Carbon-Sattel statt ACID Nuance Pro – und der Vorteil der kabelgebundenen Elektronik mit Shimano-Ökosystem.

Gegenüber dem SLT: Kein Carbon-Laufradsatz, keine SRAM Force AXS, keine Easton-Carbon-Lenker – aber dafür vollständige FE-Ausstattung, die das SLT nicht bietet.

Das SLX FE ist damit das Modell für Fahrer, die das beste alltagstaugliche E-Gravelbike der Baureihe suchen: elektronische Präzision im Schaltwerk, vollständige Ausstattung für jeden Wetterzustand und jede Transportanforderung, robuste Continental-Reifen für wechselnde Untergründe – und das Gewicht von 14,5 kg, das immer noch deutlich unter dem Durchschnitt des E-Gravelbike-Segments liegt. Ein unabhängiger Testbericht beschreibt die Nuroad-Hybrid-Baureihe als ideal für Fahrer, die vom Rennrad oder Gravel-Bike kommen und elektrische Unterstützung als Erweiterung ihrer Möglichkeiten nutzen wollen – mit einer Geometrie, die sportlich und komfortabel zugleich ist.

Technisches Datenblatt

Gruppe Komponente Spezifikation
E-System & Leistung Motor Bosch Performance SX, max. 60 Nm (BDU31), Mittelmotor
Motorgeschwindigkeit bis 25 km/h
Akku Bosch CompactTube 400, 400 Wh
Bedieneinheit Bosch System Control inkl. Mini Remote
Ladegerät Bosch 4A
Rahmen & Fahrwerk Rahmenmaterial Carbon C:62 Advanced Twin Mold
Rahmenform Diamant / klassisch
Geometrie Gravel Endurance, Flat Mount Disc, Boost 148, UDH
Gabel CUBE C:62, 1 1/2″ Tapered, Flat Mount Disc, 12×100 mm
Steuersatz ACROS, Top/Bottom Integrated 1 1/2″, Integrated Cable Routing
Antrieb & Schaltung Schaltsystem Elektronisch Di2, 12-fach
Schaltwerk Shimano GRX Di2 RD-RX827-SGS
Schalthebel Shimano GRX Di2 ST-RX825
Kassette Shimano XT CS-M8100, 10-51T
Kurbel ACID MTB Hybrid Carbon, 42T
Kette Shimano CN-M8100
Kettenführung Reverse Flip-Guide E-Chain Guide, Direct Mount, I-Plate
Bremssystem Bremsmodell Shimano GRX BR-RX820, hydraulische Scheibenbremse, Flat Mount
Scheibe vorne 180 mm
Scheibe hinten 180 mm
Laufräder & Reifen Laufradgröße 28″
Felgen / Naben Newmen Evolution SL X.R.25, 28/28 Speichen, 12×100 / 12×148 mm, Tubeless Ready
Reifen Conti Terra Adventure, Trail Grip, 45-622
Cockpit & Komfort Lenker Newmen Advanced Gravel Bar 318, Carbon, 31.8 mm
Vorbau CUBE CIS Stem w/ Cable Routing, FPI-Link
Lenkerband ACID Bartape CC 3.0
Sattel ACID Nuance SLT X Carbon
Sattelstütze Newmen Advanced, Carbon, 27.2 mm
Ausstattung Beleuchtung vorne ACID Front Light PRO-E 150 X-Connect, 12V DC
Beleuchtung hinten ACID Mudguard Rear Light PRO-E, 12V DC
Gepäckträger ACID Gravel
Schutzbleche ACID 60 BB-Mount
Klingel Knog Oi
Ständer ACID FM Pure Kickstand
Technische Spezifikationen Gewicht 14,9 kg
Max. Systemgewicht 130 kg
Rahmenfarbe Iceblue’n’Prism
Modelljahr 2026
Typ E-Rennrad / E-Gravelbike

Zusätzliche Informationen

Größe

L, M, S, XL, XS

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